Fassisi CanTi Check

Hunde

Bestimmung der Antikörper gegen Parvovirus und Distemper in Serum, Plasma und Vollblut von Hunden (Impftiter- Test)

DER FASSISI CanTi Check WIRD ÜBER UNSEREN ÖSTERREICHISCHEN STANDORT VERTRIEBEN.

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Die Fassisi T4 Testkassette befindet sich im Hintergrund, im Vordergrund liegt eine Katze

Hunde – CanTi Check

Mit dem Fassisi CanTi Check, einem von Fassisi entwickelten Schnelltestsystem, werden Antikörper gegen die häufigen Hunde-Krankheiten Parvovirose und Distemper (Hundestaupe) nachgewiesen. Der Schnelltest, genauer Impftiter-Test, misst dabei den Impf- oder Immunstatus des betroffenen Tieres. Als Probe kann dabei Serum, Plasma oder Vollblut verwendet werden. Liegt beim CanTi Check ein positiver Befund vor, ist Immunität gegen den caninen Parvovirus und den caninen Staupevirus gegeben. Das Tier muss also nicht erneut geimpft werden, was mit der Aussage führender Impfkommissionen übereinstimmt: „Mehr Tiere impfen, das einzelne Tier so häufig wie nötig!“. Fassisi Schnelltests sind für den Einsatz in der Praxis, aber auch vor Ort beim Patienten geeignet.

Die Möglichkeit eines falsch-negativen Ergebnisses ist wie auch bei anderen Testsystemen nicht auszuschließen, wenn in der genommenen Probe keine Antikörper zirkulierten. Aus diesem Grund sind stets Kontrolltests empfehlenswert. Gelagert werden die CanTi-Check-Testsysteme am besten bei 2 bis maximal 30 °C, um die Tests nicht zu beeinträchtigen.

 

Informationen zum CanTi Check

Parvovirose und Distemper gehören zu den häufigsten Krankheiten beim Hund, weshalb eine Impfung gegen beide empfohlen wird. Damit keine unnötigen Impfungen durchgeführt werden, die das Immunsystem des Tieres belasten, klärt der CanTi Check von Fassisi den Immunstatus.

Parvovirose: Ursache der Parvovirose sind Parvoviren, die hoch pathogen und sehr ansteckend sind. Bereits 1 Gramm Hundekot kann etwa 1 Millionen Hunde anstecken. Was das Virus in seinen drei Varianten zudem so heikel macht, ist, dass es mehrere Wochen bis Monate in der Umwelt überleben kann. Ein guter Impfschutz ist daher unerlässlich. Parvovirose gehört zu den häufigsten infektiösen Todesursachen beim Hund. Insbesondere Welpen, die nicht mehr gesäugt werden, sollten bereits geimpft werden, damit früh ein guter Impfschutz existiert. Die Behandlung der Symptome und der Grundursache ist schwierig und nicht selten erfolglos. Selbst nach Jahren kann eine scheinbar überstandene Parvovirose noch tödlich sein, wenn Begleitschäden an Organen oder am Herz unerkannt bleiben.

 

Distemper/Hundestaupe: Diese Krankheit wird durch sogenannte Morbilliviren aus der Familie der Paramyxoviren ausgelöst. Die Infektion ist weniger hochansteckend als die Parvovirose, da sie nur über den direkten Kontakt mit einem infizierten Hund übertragen werden kann. Das Virus kann allerdings einige Tage an der Umwelt überleben. Symptome äußern sich mit Beschwerden im Atmungsapparat sowie im Verdauungstrakt. Von Durchfall, Erbrechen, eitrigem Nasenausfluss, Atemnot bis hin zu epileptischen Anfällen sowie Lähmungserscheinungen sind Symptome möglich. Eine frühzeitige und regelmäßige Impfung ist die beste Prophylaxe gegen Hundestaupe